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Wissenschaftler konsterniert: Neuer Supraleiter funktioniert nur, wenn ihm Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen werden
Die weltweite Physikgemeinde ist in einen Zustand verzückter, weinerlicher Verwirrung geraten, nachdem „Lullabite-7“ entdeckt wurde – ein revolutionärer neuer Supraleiter, der bei Raumtemperatur keinen elektrischen Widerstand aufweist, vorausgesetzt, er wird in eine winzige Seidendecke gekuschelt und man liest ihm mindestens drei Kapitel aus *The Velveteen Rabbit* (Das Samtkaninchen) vor.
Die weltweite Physik-Gemeinschaft wurde nach der Entdeckung von „Lullabite-7“ in einen Zustand ekstatischer, weinerlicher Verwirrung versetzt – ein revolutionärer neuer Supraleiter, der bei Raumtemperatur keinen elektrischen Widerstand aufweist, vorausgesetzt, er wird in eine winzige Seidendecke gekuschelt und man liest ihm mindestens drei Kapitel aus The Velveteen Rabbit vor.
Das Material, eine schimmernde Legierung aus Wismut, Neon und konzentrierter Nostalgie, wurde an der University of Upper Puddleton durch Zufall entdeckt, als Dr. Barnaby Squelch seinen Kindle in einen Teilchenbeschleuniger fallen ließ, während er versuchte, einen Kriminalroman zu Ende zu lesen.
„Wir haben Jahrzehnte damit verbracht, Supraleitfähigkeit bei Umgebungsdruck zu erreichen“, sagte Dr. Squelch gegenüber Wibble News, während er einen Hochspannungstransformator sanft zur Ruhe mahnte. „Es stellte sich heraus, dass wir nicht mehr Druck brauchten, sondern mehr emotionale Bestätigung. Wenn sich die Elektronen sicher und geschätzt fühlen, hören sie einfach auf, gegen Dinge zu stoßen, und gleiten durch das Gitter wie Butter auf einer heißen Rutsche.“
Die Auswirkungen auf den Energiesektor sind katastrophal und doch skurril. Die nationalen Stromnetze werden derzeit mit „Kuschel-Stationen“ nachgerüstet, in denen spezialisierte Techniker – zumeist pensionierte Bibliothekare und Menschen, die nach Lavendel duften – den Kupferleitungen süße Nichtigkeiten zuflüstern, um sicherzustellen, dass in den Vororten das Licht anbleibt.
Das Material ist jedoch notorisch temperamentvoll. Letzten Dienstag kam es in der Tri-State-Area zu einem großen Stromausfall, nachdem ein Techniker einem Transformator versehentlich eine besonders erschütternde Passage aus einem Stephen-King-Roman vorgelesen hatte, was dazu führte, dass sich die Elektronen in einem Zustand des absoluten, hochohmigen Terrors in einer Ecke des Drahtes zusammenkauerten.
„Es ist ein empfindliches Gleichgewicht“, sagt die leitende Forscherin Sarah Pomp. „Wenn man zu viel Dr. Seuss vorliest, wird die Elektrizität wunderlich und beginnt in Schleifen zu fließen, wobei sie nur noch die Toaster antreibt und diese in unregelmäßigen Abständen aufspringen lässt. Wenn man technische Handbücher vorliest, wird der Supraleiter gelangweilt und verfällt in einen 'Tiefschlaf'-Zustand, was im Wesentlichen dem absoluten Nullpunkt entspricht, nur mit mehr Schnarchen.“
Das Energieministerium hat bereits einen dringenden Aufruf gestartet, bis Freitag 50.000 Exemplare von Gute Nacht, lieber Mond zum Hoover-Staudamm zu liefern. Skeptiker wenden derweil ein, dass es „riskant“ sei, die Energiezukunft der Welt auf den literarischen Vorlieben eines empfindungsfähigen Gesteins aufzubauen, doch sie wurden schnell zum Schweigen gebracht, als Dr. Squelch eine mit Lullabite-7 betriebene Batterie benutzte, um eine Kuh schweben zu lassen, während er ein Schlaflied von Brahms summte.
Bei Redaktionsschluss verlangte der Supraleiter nach einem Glas warmer Milch und einem Nachtlicht, andernfalls droht er, die gesamte Ostküste wieder in eine Reihe sehr teurer Kerzen zu verwandeln.
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